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Projekt YouTube

Auf die Frage, welchen Beruf Kinder später nachgehen wollen, könnten sie mittlerweile antworten: Youtuberin bzw. Youtuber. Doch wie wird so ein Projekt angefangen? Sowohl Eltern wie auch ihre Kinder wissen oft nicht, welche Anforderungen oder Konsequenzen mit so einer Entscheidung auf sie zukommen. Und wenn sich Heranwachsende dann für eine Karriere als Youtuberin oder Youtuber entscheiden, erhoffen sie sich möglichst viel positive Resonanz. Die Internetseite saferinternet.at bietet zum richtigen Umgang mit YouTube einen neuen Flyer zum kostenlosen Herunterladen oder Bestellen an, der die Jugendlichen mit Tipps und Hilfsangeboten versorgen kann.

How to YouTube?
Die Online-Video-Plattform YouTube umfasst die meisten Videos weltweit. Jugendliche, die im Zeitalter des Internets aufwachsen sind vertraut im Umgang mit solchen Plattformen. Ein Online-Video ist für sie schnell hochgeladen und wird ebenso schnell von vielen Menschen weltweit angesehen. Auf dem eigenen Kanal ist zu Beginn Durchhaltevermögen, Zeit und Kreativität gefragt. Eine ‚Karriere‘ über YouTube bedeutet, gewisse persönliche Merkmale (Meinungen, Stimme, Aussehen etc.) öffentlich zu stellen, jedoch sollten sehr private Informationen zum Schutz der eigenen Person niemals preisgegeben werden.
YouTube-Anfängerinnen und -Anfänger sollten beim Hochladen eines Videos unbedingt die Urheberrechte beachten. Hierzu gibt der Flyer einige Tipps, was alles beachtet werden muss. So dürfen keine fremden Videos auf dem eigenen YouTube-Kanal hochgeladen werden. Selbiges gilt für Hintergrundmusik, Bilder oder fremde Videoausschnitte in den selbst produzierten Videos. Auch wenn die genannten Medien sich sehr für das eigene Video eignen würden, so ist immer das Verwendungsrecht bei der Urheberin bzw. dem Urheber einzuholen. Viele dieser Verwendungsrechte kosten Geld, daher ist am besten, eigene Musik oder Bildmaterial zu verwenden. Auch bei eigenen Bildern ist darauf zu achten, dass möglichst nur die eigene Person zu sehen ist. Sobald Bilder mit anderen Personen veröffentlicht werden und diese Personen vorher nicht um Erlaubnis gefragt wurden, ist dies eine Verletzung des Rechts am eigenen Bild. Daher bietet es sich – wenn man kein eigenes Material zur Verfügung hat – alternativ an, Bilder oder Musik unter einer Creative Commons-Lizenz zu nutzen. Solches Material ist kostenfrei und steht extra für die kreative Medienveröffentlichung zur Verfügung. Wer diese Regeln beachtet kann Urheberrechtsverletzungen, die meist mit unangenehmen Abmahnungen sowie hohen Kosten verbunden sind, gut vermeiden. Wenn es trotzdem zu einer Verletzung der Urheberechte kommt, sollten die Jugendlichen das unbedingt ernst nehmen und sich auch nicht scheuen, Hilfe von ihren Eltern anzunehmen.

Was tun gegen gemeine Kommentare oder Cybermobbing?

Über die Kommentarfunktion oder per Privatnachricht können Meinungen veröffentlicht bzw. geschickt werden. Diese können positiv sowie negativ für den Erstellenden sein. Gerade mit negativem Feedback müssen die Produzierenden oft lernen umzugehen, denn es wird immer Personen geben, denen das Video nicht gefällt oder die verletzende Kommentare öffentlich bzw. per Privatnachrichten äußern. Den Erstellenden wird von saferinternet.at zunächst geraten, auf entsprechende Kommentare nicht zu reagieren. Denn manche Personen äußern sich aus reiner Langeweile negativ und möchten nur Aufmerksamkeit. Oft verschwinden diese Userinnen und User dann von ganz allein, wenn auf ihre Inhalte nicht eingegangen wird. Personen, die trotz der Ignoranz weiterhin negative oder unangebrachte Äußerungen kommentieren, können blockiert oder gemeldet werden. Wenn eine Userin bzw. ein User blockiert wurde, kann sie oder er keine Videos der Produzierenden mehr sehen sowie auch keine Privatnachrichten versenden. Wenn eine Person sogar gegen die Regeln von YouTube verstößt, kann diese der Online-Plattform gemeldet werden und nach einer Überprüfung kann der Account gelöscht werden.
Der Folder zu YouTube fasst prägnant alle wichtigen Punkte in Stichpunkten zusammen und hebt das wesentliche Signalwort jeweils fett hervor, so dass die Lesenden auch beim Überfliegen des Inhalts rasch erfassen können, worum es geht. Mittels kurzer Überschriften wird durch die sechs Seiten geführt. Der Flyer bietet auf den letzten Seiten hilfreiche Internetseiten und Telefonnummern für die betreffenden Themen. Dabei wird ein jugendlicher Sprachstil verwendet und die Lesenden werden geduzt.
Der Folder richtet sich damit in erster Linie an Jugendliche, die den Wunsch verspüren, mit Online-Videos Geld zu verdienen, und nun Hilfe suchen, wie sie das bewerkstelligen können, und was sie in der Umsetzung und im praktischen sowie mentalen Umgang bedenken müssen. Der Flyer eignet sich auch für Eltern sowie medienpädagogische Fachkräfte in der Praxis, die über YouTube einen raschen Überblick (geben) möchten. Hier bietet der Flyer kompakte, aber inhaltlich wertvolle Informationen sowie Hilfsangebote für ‚zwischendurch‘. Da der Folder einer österreichischen Internetseite entstammen, bietet er dementsprechend auch nur österreichische Internetseiten und Telefonnummern an, was den Inhalt aber nicht weniger wertvoll macht.

Saferinternet.at (2016). YouTube. www.saferinternet.at, Flyer, kostenfrei.
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