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aus dem Heft: 2017/02: Postfaktisch: Journalismus im medialen Wandel
in der Rubrik: aktuell

Susanne Eggert: Mobile Medien – Eltern sind gefordert

Familienalltag ohne mobile Medien gibt es heute nicht mehr. Schon die Jüngsten dürfen ab und zu auf dem Familien- Tablet oder dem Smartphone der Eltern Fotos anschauen oder auch schon mal ein kleines Spielchen spielen. Dank der einfachen Bedienbarkeit der Touchscreens, gelingt es ihnen bald, hier etwas zu bewirken. Dass die Ergebnisse jedoch oft dem Zufall entspringen, weil die Kinder die Geräte aufgrund ihres motorischen, vor allem aber ihres kognitiven Entwicklungsstandes noch nicht zielgerichtet bedienen können, ist vielen Eltern nicht bewusst. Die Frage, wie die Aneignung mobiler, digitaler Medien mit der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zusammenhängt, stand im Mittelpunkt einer Expertise, die 2016 am JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis im Rahmen der Studie Mobile Medien in der Familie erarbeitet und unter dem Titel Grundlagen zur Medienerziehung in der Familie veröffentlicht wurde. Im empirischen Teil der Studie ging es darum herauszufinden, worin aus der Perspektive von Eltern und Fachkräften der Erziehungsberatung mit Blick auf mobile Medien die Herausforderungen in der elterlichen Medienerziehung liegen und an welchen Stellen und in welcher Form Eltern und Fachkräfte auf Unterstützung angewiesen sind. Die Ergebnisse der Studie, die vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert wurde, stehen zum kostenfreien Download zur Verfügung und können darüber hinaus beim JFF – Institut für Medienpädagogik, Arnulfstr. 205, 80634 München angefordert werden.

www.jff.de

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    Autor/innen: Susanne Eggert
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