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aus dem Heft: 2017/02: Postfaktisch: Journalismus im medialen Wandel
in der Rubrik: spektrum

Gerhard Tulodziecki: Thesen zu einem Curriculum zur "Bildung in einer durch Digitalisierung und Mediatisierung beeinflussten Welt"

Mediatisierung und Digitalisierung gelten als bedeutsame Prozesse für den Wandel von Kommunikation, Meinungsbildung, Verhaltensbeeinflussung, Demokratie und Gesellschaft. In diesem Zusammenhang stellt sich – nicht zuletzt mit Blick auf die von der Kultusministerkonferenz 2016 vorgelegte Strategie zur "Bildung in der digitalen Welt" – erneut die Frage nach der Bedeutung von Digitalisierung und Mediatisierung für Lernen, Erziehung und Bildung. Insbesondere für die Schule stellt sich die Aufgabe, geeignete Antworten auf entsprechende Fragen zu finden. Ein wichtiger Schritt dazu ist es, einen curricularen Rahmen zu entwickeln, der sowohl als Grundlage für die Einordnung bisheriger Projekte oder Unterrichtseinheiten als auch als Basis für die Konzeption neuer Aktivitäten im Feld der bildungsbezogenen Auseinandersetzung mit Digitalisierung und Mediatisierung genutzt werden kann.

Dr. Gerhard Tulodziecki ist emeritierter Universitätsprofessor an der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Allgemeine Didaktik, Medienpädagogik und Lehrerbildung. Er war Mitglied in mehreren länderbezogenen und länderübergreifenden Arbeitsgruppen zur Bildungstechnologie und Medienpädagogik.


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    Autor/innen: Gerhard Tulodziecki
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