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aus dem Heft: 2018/04: Medienpädagogik und Informatik
in der Rubrik: thema

Fabian Wörz: Coding für Kinder

"Programmieren ist die Sprache des 21. Jahrhunderts", verkündete der Journalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar als er 2014 die Initiative Jeder kann programmieren zusammen mit Thomas Bendig und Studio NAND ins Leben rief.1 Ziel der Initiative sei es, digitale Geräte nicht ausschließlich zu nutzen, sondern ihre technische Funktionsweise zu verstehen und mitzugestalten. Die Frage nach der Sinnhaftigkeit einer frühen Auseinandersetzung mit dem Programmieren (Coding) wird in Deutschland seit einigen Jahren kontrovers diskutiert. Auf der einen Seite steht die Notwendigkeit des Verstehens der digitalen Technik, um sie kompetent nutzen und mitgestalten zu können. Auf der anderen Seite wird Programmieren als überflüssiges Spezialwissen gesehen, das der Aneignung anderer Kompetenzen im Weg stehe. Während die Diskussion für die Zielgruppe der Jugendlichen schon etwas älter ist, steckt das Feld für die jüngere Generation noch in den Kinderschuhen. In den letzten zwei Jahren hat die Debatte jedoch stark an Fahrt aufgenommen.


Fabian Wörz ist Mitarbeiter der Abteilung Praxis am JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis und betreut derzeit die Projekte bildmachen und webhelm.de. Zu seinen Schwerpunkten gehören Digitale und interaktive Medien, Alternate Reality Games, Datenschutz, Sicherheit, Privatsphäre und Überwachung in digitalen Medien sowie Meinungsbildungsprozesse und die Aushandlung von Themen im Internet

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    Autor/innen: Fabian Wörz
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