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Call for Pa­pers: Mul­ti­dis­ci­pli­na­ry Per­spec­ti­ves on Ra­di­ca­li­sa­ti­on, New Me­dia and Edu­ca­ti­on

So, 15.10.17

Im Rahmen des EU-Projektes CONTRA organisiert der Arbeitsbereich für Interkulturelle Bildungsforschung der Universität zu Köln und das Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Universität Mannheim in Zusammenarbeit mit der Forschungs- und Beratungsstelle Terrorismus / Extremismus im Bundeskriminalamt (BKA) vom 22.-23. Februar 2018 eine zweitägige Konferenz auf Schloss Wahn in Köln.

Das Ziel der Konferenz ist es, zusammen mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, schulischer und außerschulischer Bildungsarbeit und Sicherheitsbehörden Fragen und Hintergründe zu Extremismus im Internet und Radikalisierungsprävention zu diskutieren. Zwei Aspekte sollen im Zuge der Konferenz besonders im Zentrum stehen:
  1. Die mediale Dimension von Extremismus und ihr Attraktionspotenzial für (junge) Rezipientinnen bzw. Rezipienten
  2. Radikalisierungsprävention im Kontext von Extremismus im Internet, insbesondere Ideen zur Förderung von Medienkritikfähigkeit.

Folgende Fragen sollen dabei im Rahmen der Konferenz in Beiträgen angesprochen werden:
• Welche konkreten Attraktionspotenziale bergen extremistische Inhalte (z. B. Propaganda, Hate Speech) im Netz?
• Wie kann man diesen Attraktionspotentialen entgegenwirken?
• Welche Differenzen und Gemeinsamkeiten im medialen Auftreten zeigen sich in unterschiedlichen Phänomenbereichen (z.B. Rechtsextremismus, Islamismus, Linksextremismus)?
• Welche Rolle spielen technologiebasierte Phänomene wie Algorithmen und Bots für die Verbreitung, Rezeption und Wirkung von extremistischen Botschaften und sogenannten Gegenbotschaften?
• Wie kann Medienkritikfähigkeit, als eine zentrale Facette von Medienkompetenz, im Kontext der Begegnung mit extremistischen Inhalten gefördert werden?
• Gibt es Beispiele aus der pädagogischen Arbeit mit Jugendlichen im schulischen und außerschulischen Kontext?
• Wie müssen Fortbildungen für Multiplikator*innen zur Radikalisierungsprävention im Kontext extremistischer Aktivitäten im Internet gestaltet sein?

Erwünscht sind Beiträge von Praktikerinnen bzw. Praktikern der Radikalisierungsprävention sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen, die sich mit dem genannten Themenkomplex befassen. Vorschläge für Beiträge in deutscher oder englischer Sprache (für Präsentationen, max. 500 Wörter) können in elektronischer Form (*.pdf) bis zum 15. Oktober 2017 eingereicht werden. Bitte senden Sie Ihren Abstrakt an Josephine.Schmitt@uni-koeln.de. Das Ergebnis des Review-Verfahrens wird am 30. November 2017 veröffentlicht.

Fristen
• Deadline für die Einreichung von Beiträgen: 15. Oktober 2017
• Bekanntgabe der Ergebnisse des Review-Verfahrens: 30. November 2017


Mehr Informationen: www.project-contra.org
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