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Game-Studies zwischen Wissenschaft und Kunst. Clash of Realities beim A MAZE/ Berlin Festival

Do, 26.04.18

Forschung zu digitalen Spielen erfordert wissenschaftliche und künstlerische Perspektiven. Wie beide Ansätze voneinander profitieren und wo die besonderen Herausforderungen liegen, untersucht die Forschungskonferenz Clash of Realities in einem Gast-Track auf dem A MAZE Festival im Rahmen der gamesweekberlin. Unter dem Titel "Academic and Artistic Research on Digital Games" bringt das Cologne Game Lab (CGL) der TH Köln, Ausrichter der Clash of Realities, internationale Expertinnen und Experten auf die Bühne. Die Veranstaltung am 26. April 2018 reflektiert die Integration von wissenschaftlichen und künstlerischen Forschungsansätzen und demonstriert diese anhand gelungener Beispiele.

Prof. Dr. Frans Mäyrä von der finnischen University of Tampere (UTA) stellt in seiner Keynote "Potentials of multidisciplinary collaboration in the study of future game and play forms” die Arbeit des UTAgamelab vor, das seit vielen Jahren an der Schnittstelle von Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Designforschung arbeitet. Auf Grundlage seiner Erfahrungen mit der Kombination von wissenschaftlicher und kreativer Arbeit erörtert er die Bedeutung multidisziplinärer Zusammenarbeit für die Spieleforschung.

Katharina Tillmanns vom CGL präsentiert ihre Arbeit an der Augmented-Reality-Spiele-App Porta Praetoria C.C.A.A., mit der Kinder und Jugendliche das römische Köln kennenlernen.

Prof. Dr. Isabela Granic von der Radboud University aus den Niederlanden thematisiert Virtual-Reality-Spiele vor, die durch die Kombination mit Neurowissenschaften, Entwicklungs- und klinischer Psychologie virtuelle Erlebnisse schaffen, die die emotionale Gesundheit verbessern können.

Prof. Dr. Emmanuel Guardiola vom CGL erläutert die Herausforderungen durch die Kooperation mit internationalen Partnern bei der Entwicklung der Lern-App "Antura and the Letters".

Prof. Dr. Pippin Barr von der kanadischen Concordia University beschließt die Veranstaltung mit einer Keynote unter dem Titel "Materialising Game Design”. Dabei stellt er Methoden vor, mit denen der im Normalfall nicht sichtbare Prozess der Spieleentwicklung für den Spieler erfahrbar wird.

Weitere Informationen und Tickets: http://amaze-berlin.de/
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