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aus dem Heft: 2017/03: Hass und Hetze im Netz
in der Rubrik: thema

Simone Rafael/Christina Dinar: Hass und Hetze im Internet – Analyse und Intervention

Wer sich gegen Hass im Netz engagiert, erhält Aufmerksamkeit. Dies ist zunächst eine gute Aufmerksamkeit, die andere dazu ermutigt, Zeichen gegen Ausgrenzung und Abwertung zu setzen. Doch wer sich mit rechtsextremem Hass auseinandersetzt, erhält auch die negative Aufmerksamkeit derer, die sich angesprochen fühlen. Dies beginnt mit beleidigenden Kommentaren und reicht bis zu Ruf­schädigung und offener Bedrohung. Im Folgenden wird das Format Counter Speech vorgestellt, um zu zeigen, wie Jugendliche in der (medien-)pädagogischen Praxis für eine schärfere Wahrnehmung rassistischer Äußerungen und für Möglichkeiten demokratischer Gegenrede sensibilisiert werden können.

Literatur

Dinar, Christina (2017). Flüchtlingsfeindlichkeit im Netz: Wie kann Gegenrede in die pädagogische Praxis übersetzt werden? In: Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis (KJug), 1 (62), S. 11–13.

Munich Digital Institute (2016). Nutzen Sie Facebook als Informationsquelle für aktuelle politische Themen? www.statista.com/statistik/daten/studie/507695/umfrage/facebook-als-informationsquelle-fuer-aktuelle-politische-themen-in-deutschland [Zugriff: 25.04.2017]

Statista (2006). Rund 30 Prozent schon mit Online-Hassposts konfrontiert. www.statista.com/infografik/4255/rund-30-prozent-schon-mit-online-hassposts-konfrontiert [Zugriff: 25.04.2017]

Vogel, Ines C./Milde, Jutta/Stengel, Karin./Staab, Steffen./Kling, Christoph C./Kunegis, Jérôme (2015). Glaubwürdigkeit und Vertrauen von Online-News. Ein kommunika­tionswissenschaftlicher Überblick. In: Datenschutz und Datensicherheit, 39 (5), S. 312–331.

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    Autor/innen: Dinar, Simone Rafael
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