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aus dem Heft: 2018/04: Medienpädagogik und Informatik
in der Rubrik: thema

Heidi Schelhowe: Vom Digitalen Medium und vom Eigen-Sinn der Dinge

Was Medienpädagogik mit der informatischen Bildung gewinnen kann

Informatik kann der Medienpädagogik die Chance bieten, in Bildungsprozessen die Dinge mit ihrem Eigen-Sinn in den Blick zu nehmen. Über das Erforschen Digitaler Medien als programmierte und interaktive Medien wird begreifbar, wie sich Persönlichkeitsentwicklung in der Digitalen Kultur verändert, wie die Beziehung zu anderen und zur Welt neu gestaltet wird.
Die Digitalen Medien mit ihren begreifbaren Interfaces bieten die Möglichkeit, das Be-Greifen als Learning-by-Design zu organisieren.


Literatur:

Baacke, Dieter (1999). Medienkompetenz als zentrales Ope¬rationsfeld von Projekten. In: Baacke, Dieter/Kornblum, Susanne/Lauffer, Jürgen/Mikos, Lothar/Thiele, Günther A. (Hrsg), Handbuch Medien: Medienkompetenz, Modelle und Projekte. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung, S. 31–35.

Bos, Wilfried et al. (2014). ICILS 2013. Computer- und informationsbezogene Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern der 8. Jahrgangsstufe im internationalen Vergleich. Münster: Waxmann.

Carstensen, Tanja/Schachtner, Christina/Schelhowe, Heidi/ Beer, Raphael (Hrsg.) (2013). Digitale Subjekte. Praktiken der Subjektivierung im Medienumbruch der Gegenwart, Bielefeld: transcript.

Dittert, Nadine/Wajda, Kamila/Schelhowe, Heidi (2016). Kreative Zugänge zur Informatik. Praxis und Evaluation von Technologie-Workshops für junge Menschen. elib. suub.uni-bremen.de/edocs/00105551-1.pdf

Dörpinghaus, Andreas/Nießeler, Andreas (Hrsg) (2012). Dinge in der Welt der Bildung. Bildung in der Welt der Dinge. Würzburg: Königshausen&Neumann.

Herzig, Bardo/Schelhowe, Heidi/Robben, Bernard/Klar, Til¬man-Mathies/Aßmann, Sandra (2017). Design von Interaktionsräumen für reflexive Erfahrung – Wie werden im Digitalen Medium implementierte Modelle erfahr- und verstehbar. In: Springer Jahrbuch Medienpädagogik 14/2017. S.135–156.

Meyer-Drawe, Käte (2012). Empfänglichsein für die Welt. Ein Beitrag zur Bildungstheorie. In: Dörpinghaus, An¬dreas; Nießeler, Andreas (Hrsg), Dinge in der Welt der Bildung. Bildung in der Welt der Dinge. Würzburg: Königshausen&Neumann, S.13–28.

Murray, Janet H. (2003). "Inventing the Medium”. In: Wardrip-Fruin; Montfort, Nick: The New Media Reader. Cambridge, Mass.; London: The MIT Press, S. 3–12.

Papert, Seymour (1980). Mindstorms. Children, Computers and Powerful Ideas. New York: Basic books.

Robben, Bernd/Schelhowe Heidi (Hrsg) (2012). "Be-Greifbare Interaktion. Der allgegenwärtige Computer: Touchscreens, Wearables und Ubiquitous Computing. transcript.

Schelhowe, Heidi (1997). Auf dem Weg zu einer Theorie der Interaktion? Eine Entgegnung zu Peter Rechenbergs "Quo vadis Informatik"? In: LOGIN 5, S.27–33.

Schelhowe, Heidi (2011). Interaktionsdesign: Wie werden Digitale Medien zu Bildungsmedien? Neue Fragestellungen der Medienpädagogik. In: Zeitschrift für Pädagogik. Heft 3, Mai/Juni, S.350–362.

Turkle, Sherry (1984). The second self: computers and the human spirit. New York, Simon and Schuster.


Prof. Dr. Heidi Schelhowe ist Professorin für Digi¬tale Medien in der Bildung am Fachbereich Infor-matik und Mathematik der Universität Bremen. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören unter anderem Software- und Hardwareentwicklung für Bildungskontexte, Gestaltung von Lernumgebungen und Medienbildung.

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    Autor/innen: Heidi Schelhowe
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