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Call for Papers: Mediale Lernkulturen im höheren Erwachsenenalter

Fr, 18.08.17

In der Arbeitswelt steigt der Druck, Wissen und Können permanent aktuell zu halten und zu erweitern. Weiterbildung soll garantieren, mit Blick auf technische und organisatorische Entwicklungen anschlussfähig zu bleiben. Mit dem Ruhestand sollte sich dieser Druck zwar reduzieren, doch auch Seniorinnen und Senioren werden zahlreiche Möglichkeiten offeriert, neues Wissen und Können anzueignen.

Medien spielen bei all dem nicht erst seit heute eine zentrale unterstützende wie impulsgebende Rolle. Dies scheint sich mit Blick auf Entwicklungen im Bereich der digitalen Medien zu potenzieren: So sind nicht nur Weiterbildungsmaßnahmen prominent, die im Sinne einer expliziten Förderung von Medienkompetenz auf eine aktive Teilhabe an einer Gesellschaft abzielen, die in großem Maße auf Informations- und Kommunikationstechnologie mit immer kürzer werdender Halbwertzeit setzt, sondern darüber hinaus auch Angebote, die das Potential digitaler Medien für das Anregen und Unterstützen von Bildungsprozessen Älterer zu nutzen wissen – oder zumindest glauben, dies zu tun.

Mit dem Ziel, interdisziplinär sowie zwischen Theorie, Forschung und Praxis Brücken zu bauen, richtet sich d er vorliegende Call an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen, die die Bedeutung von Medien in der bzw. für die (Weiter-)Bildung im Ruhestand sowie in der Phase des Übergangs vom Arbeitsleben in den Ruhestand untersuchen und ihre Ergebnisse auch aus der Perspektive der Praxis diskutieren möchten. Eingeladen sind überdies Berichte über Angebote, Projekte und Initiativen aus der Praxis. – Unter anderem sind folgende Fragestellungen im Kontext der Auseinandersetzung denkbar:

  • Wodurch sind lebenslange Bildungsprozesse fernab beruflicher Karriere motiviert und angeregt? Welche Bedeutung haben diese für Alter(n)sdiskurse bzw. wie werden sie innerhalb dieser verhandelt?
  • Welche Bildungskontexte und Lehr - Lern - Settings konnten sich in der Erwachsenenbildung bisher (noch nicht) etablieren? Welche Potentiale und Herausforderungen sind mit dem Einsatz digitaler Medien im Rahmen von Weiterbildungsangeboten für Ältere verbunden?
  • Wodurch zeichnen sich »mediale Lernkulturen« in formellen wie informellen Bildungskontexten älterer Menschen aus?
  • Finden Erkenntnisse etwa der psychologischen Altersforschung oder der Entwicklungspsychologie der Lebensspanne bereits ausreichend Berücksichtigung, wenn es um die Chancen und Grenzen des Lernens im Alter geht? Welche Herausforderungen stellen sich (auch in generationenübergreifenden Arrangements) seitens der Beteiligten?
  • Welche methodischen Zugänge eignen sich zur Annäherung an das Themenfeld?

Zeitliche Planung und Einreichung der Abstracts

18.08.2017 Einreichfrist für Abstracts
bis 28.08.2017 Rückmeldung der Herausgeber*innen über die Annahme der Beiträge
30.11.2017 Einreichfrist für die Beiträge
bis 22.12.2017 Rückmeldung der Herausgeber*innen (ggf. mit Bitte um Überarbeitung)
15.01.2018 Frist für das Einreichen überarbeiteter Beiträge

Der Tagungsband zur 7. Jahrestagung des Gesellschaft – Altern – Medien e.V. erscheint im Frühjahr 2018 im kopaed Verlag.

Kolleginnen und Kollegen, die sich mit einem Artikel einbringen möchten, werden gebeten, bis 18. August 2017 ihren Abstract (max. 3.500 Zeichen, inkl. Leerzeichen) via Mail einzureichen

Kontakt
Claudia Kuttner: mail@claudia-kuttner.de
Clemens Schwender: c.schwender@hdpk.de

Weitere Informationen gibt es unter: http://ftp.gesellschaftalternmedien.de
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