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Gefahren beim Online-Gaming: Eltern oft hilflos

Tipps, um Risiken von Online-Gaming zu begegnen

Das Cyber-Sicherheitsunternehmen McAfee hat eine neue Studie veröffentlicht, die aufzeigt, wie Eltern mit dem Gaming-Verhalten ihrer Kinder umgehen und wie Risiken eingegrenzt werden können. Gerade das Spielen von Online-Games bereitet vielen deutschen Eltern Albträume. Knappe 60 Prozent der Eltern befürchten, dass Kinder beim Online-Gaming auf Cyber-Kriminelle stoßen, die personenbezogene oder finanzielle Daten ergattern wollen. Trotzdem sagen rund ein Drittel der Eltern, dass Sie mit ihren Kindern nicht über die Gefahren des Online-Gamings sprechen bzw. das Thema selbst nicht genügend verstehen.

Die Beliebtheit von Computerspielen ist so hoch wie noch nie zuvor. Gerade findet in Los Angeles eine der wichtigsten Gaming-Messen weltweit statt, die E3. Letztes Jahr verzeichnete die E3 eine Besucherzahl von insgesamt knapp 100.000 und auch dieses Jahr strömen die Mengen begeisterter Gamer wieder auf das riesige Gelände des Los Angeles Convention Center. Gleichzeitig sind immer noch viele Eltern darüber besorgt, dass ihre Kinder durch regelmäßiges Computerspielen zu viel Gewalt ausgesetzt sind. Auch die Interaktion mit Fremden im Online-Gaming beunruhigt die Eltern.

Eltern enthüllen ihre Einstellung zu den Spielgewohnheiten ihrer Kinder


60 Prozent aller jungen Gamer sprechen regelmäßig online mit anderen Spielern. Hierbei machen sich 58 Prozent der befragten Eltern Sorgen, dass ihr Kind mit Sexualstraftätern oder sonstigen Cyber-Kriminellen in Berührung kommen könnte. Gleichzeitig geben allerdings knapp 20 Prozent der befragten Eltern an, dass sie die Online-Gaming-Aktivitäten ihrer Kinder nie prüfen oder überwachen.

Besonders besorgt sind Eltern nach wie vor was gewalttätige Inhalte in Computerspielen angeht. Ganze 74 Prozent sind beängstigt, dass brutale Szenen in Computerspielen ihren Kindern schaden könnten. Auch die Sucht nach Computerspielen macht einigen zu schaffen: knapp 58 Prozent aller Befragten machen sich Sorgen, dass ihr Kind in eine Computerspielsucht fallen könnte. Viele Eltern besprechen diese Themen zwar, aber ganze 21 Prozent geben an, dass sie nicht wissen wie diese Risiken zu vermeiden sind.

"Im Laufe der Jahre ist die Beliebtheit der Spiele gestiegen und von einem Hobby zu einer Mainstream-Aktivität aufgestiegen, die mit Firmensponsoring oftmals ein professionelles Level erreicht hat", kommentiert Gary Davis, Chief Consumer Security Evangelist, McAfee. "Mit dieser Zunahme der Popularität ist es wichtig, dass Eltern auch die Risiken dieser Spiele verstehen. Dazu sollten sie Online-Recherchen über Spiele durchführen und wissen, wie sie ihre Kinder richtig beraten können, damit diese online sicher sind."

Solange Kinder und Jugendliche aber ausreichend über die Risiken von Online-Spielen aufgeklärt werden, und das Spielverhalten regelmäßig beobachtet und kontrolliert wird, kann Computerspielen sogar durchaus positive Auswirkungen auf die Spielenden haben. Laut dem im April erschienenen "Winning the Game"-Report von McAfee, kann Gaming die Konzentrationsfähigkeit fördern und eine gewisse Team-Mentalität erschaffen.

Drei Maßnahmen, die den Schutz für Kinder beim Online-Gaming verbessern:

1. Bösartige Links vermeiden. Wenn Ihre Kinder online nach Spieltipps oder neuen Spielen zum Herunterladen suchen, kann ein Tool wie McAfee WebAdvisor ihnen helfen, gefährliche Websites und Links zu vermeiden.

2. Surfen mit Schutz. Ein ganzheitliches Sicherheitsprodukt wie McAfee Total Protection kann dazu beitragen alle angeschlossenen Geräte und die ganze Familie beim Surfen vor Malware zu schützen. Um den bestmöglichen Schutz gewährleisten zu können, sollte die Software stets aktualisiert werden.

3. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Durch die Verwendung von Kindersicherungssoftware zur Festlegung von Zeitlimits für die Gerätenutzung Ihres Kindes tragen Sie dazu bei, die Gefährdung durch potenziell schädliche oder unangemessene Websites zu minimieren.

Umfrage-Methodik

McAfee beauftragte OnePoll mit der Durchführung einer Umfrage unter 5.000 Eltern von Kindern zwischen 6 und 16 Jahren, die in Australien, Deutschland, Singapur, den USA und Großbritannien Online- oder Konsolenspiele spielen. In Deutschland wurden 1.000 Eltern zwischen 22 und 70 Jahren befragt.
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